Grippewelle 2016/2017

Jetzt ist die beste Zeit für die Grippeschutzimpfung.

Die Grippewelle beginnt in der Regel im Januar/Februar und dauert bis zu drei/ vier Monate. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) kam es in der letzten Grippesaison 2015/2016 zu geschätzten 4,1 Millionen Arztbesuchen und 16000 Klinik-Einweisungen durch Influenzaerkrankungen.
Bereits jetzt gibt es schon Pressemeldungen über erste Influenzafälle im Südwesten der Republik.

Symptome einer Influenza-Erkrankung sind ähnlich den Symptomen eines sogenannten grippalen Infektes, allerdings charakteristischerweise mit plötzlichem Beginn, trockenem Husten und Halsschmerzen, mit hohem Fieber und schweren Allgemeinsymptomen wie extremen Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit. In unkomplizierten Fällen dauert eine echte Influenza 5-7 Tage. Influenzaerkrankungen haben jedoch bei Menschen mit einer chronischen Erkrankung oder Älteren ein hohes Risiko für schwere, zum Teil lebensbedrohlichen Komplikationen wie Lungenentzündung und Herzmuskelentzündung.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Grippe vor allem für Menschen mit erhöhtem Risiko für einen komplizierten Krankheitsverlauf.
Diese Risiko Gruppen sind:

Menschen über 60 Jahre
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit chronischen Krankheiten der Atemwege, des Herz-Kreislauf-Systems, des Stoffwechsels und neurologische Erkrankungen
Menschen mit erworbenem oder angeborenen Immundefekten
Menschen in Alten- und Pflegeheimen
Schwangere
Menschen, die durch Kontakt zu vielen Personen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben und in öffentlichen oder medizinischen Einrichtungen arbeiten

Da das Influenza Virus sich sehr leicht verändern kann, wird die Impfung jährlich an die jeweils vorhandenen Virusstämme angepasst. Deshalb und weil der Impfschutz mit der Zeit nachlässt, empfiehlt die STIKO eine jährliche Impfung.
Zusätzlich kann durch einfache hygienische Maßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen und Husten und Niesen in die Ellenbeuge oder in ein Einmaltaschentuch das Ansteckungsrisiko vermindert werden.

Kommentare sind geschlossen.